Wie kann verhindert werden, dass Erste-Hilfe-Sets vom Zoll zurückgehalten werden?
„Zollkontrollen für den Import von Erste-Hilfe-Sets in die Europäische Union erfolgen strategisch und nicht zufällig. Sie konzentrieren sich auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Konsistenz der Dokumentation und die genaue Produktklassifizierung. Um Sendungsverzögerungen oder Verzögerungen bei der Abfertigung zu vermeiden, muss von Anfang an ein robustes Compliance-System aufgebaut werden.“
I. Sicherstellen einer umfassenden EU-Konformitätsdokumentation (der kritischste Schritt) Das Hauptkriterium für die EU-Zollabfertigung ist, ob die Dokumentation vollständig und konsistent ist. Folgende Dokumente müssen erstellt werden:
1.CE-Konformitätserklärung (DoC)
2.Zertifikat für das Qualitätsmanagementsystem ISO 13485
3.MSDS (Materialsicherheitsdatenblatt) (wenn das Kit chemische oder desinfizierende Materialien enthält)
4.DIN 13164 / DIN 13167 Konformitätserklärung (falls zutreffend)
5.Technische Produktdatei
II. Stellen Sie sicher, dass die Produkte den DIN-/EU-Normen entsprechen (um „technische Verzögerungen“ zu vermeiden). Für Erste-Hilfe-Sets, die in Fahrzeugen verwendet werden, ist die gängigste EU-Norm: 👉 DIN 13164:2022 Folgendes muss überprüft und bestätigt werden: Die Menge des Inhalts muss genau der Norm entsprechen. Allen Ersatzmaterialien muss eine detaillierte Dokumentation beigefügt sein. Kritische medizinische Artikel können nicht willkürlich entfernt oder ersetzt werden. Verpackungsmarkierungen müssen perfekt mit der richtigen Standardversion übereinstimmen. ⚠️ Hinweis: Bei vielen Sendungen ist dies der Fall nicht wegen Qualitätsproblemen festgehalten, sondern aus folgenden Gründen:
„Nichteinhaltung der geforderten DIN-Ausführung.“
„Die meisten Verzögerungen beim Zoll für Erste-Hilfe-Sets in der EU werden durch fehlende Compliance-Dokumente, inkonsistente Deklarationen oder nicht standardmäßige Produktkonfigurationen verursacht – und nicht durch Logistikprobleme.“